25.01.2026

Internationaler Tag des Gedenkens an den Holocaust 2026 | Mit aller Kraft: Solidarität und Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde im DP-Lager Landsberg

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages zeichnet diese zweiteilige Veranstaltungsreihe „Erinnerung im Gespräch“, eine Kooperation des Ghetto Fighters’ House und der Friedrich-Ebert-Stiftung, die jüdische Geschichte Landsbergs nach – von der Gemeinde über die Katastrophe und die Vertreibung bis hin zum Wiederaufbau.

Anhand von Mikrogeschichte, Zeugnissen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, Archivmaterial, Musik und persönlichen Reflexionen beleuchten die Programme das jüdische Leben unter dem Nationalsozialismus und die Zeit nach der Befreiung, als die Überlebenden im Vertriebenen-Lager Landsberg das gemeinschaftliche, kulturelle und politische Leben wiederaufbauten. Die Reihe beleuchtet sowohl die Vernichtung des deutschen Judentums als auch die fortdauernde menschliche Fähigkeit zu Handlungsfähigkeit, Solidarität und Erneuerung, indem sie einzelne Lebensgeschichten und lokale Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt. Die Programme vermitteln gemeinsam ein Bewusstsein für Erinnerung nicht nur als Gedenken an Verluste, sondern als ethischen Akt des Zeugnisablegens, der Verantwortung und des Widerstands in der Gegenwart.
 

Begrüßung

  • Yigal Cohen, Geschäftsführer, Ghetto Fighters’ House
  • Judith Stelmach, Projektleiterin, Friedrich-Ebert-Stiftung Israel
  • Doris Baumgartl, Bürgermeisterin von Landsberg

Referent_innen

  • Karla Schönebeck, Journalistin, Autorin und Initiatorin des Projekts „Liberation Concert“
  • Ronit Lusky, Leiterin der Abteilung für Außenbeziehungen, Ghetto Fighters’ House
  • Dr. Hanna Rosenbaum-Erlichman, Zeugenaussage der zweiten Generation
  • Noam Rachmilevitch, Archivar, Ghetto Fighters’ House

Wann? 

  • 25. Januar 2026
  • 2 PM EST | 8 PM CET | 9 PM SAST | 9 PM IST | 

Wo? 

  • Online via Zoom 

Anhand von Zeugenaussagen, Musik, Archivmaterial und persönlichen Reflexionen zeichnet dieses Programm nach, wie Überlebende Vertreibung in Gemeinschaft und Verlust in neues Leben verwandelten – und bekräftigt so die Bedeutung von Erinnerung als Akt des Widerstands und der Verantwortung.

 

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier

Zu Informationen über den ersten Teil dieser Reihe am 11.1.2026

Kontakt

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Israel

Tuval 40, Sapir Tower
Ramat Gan 5252247
Israel

+972 (0) 9 9514760
+972 (0) 9 9514764

Generelle Anfragen:
fesisrael(at)fes.de

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